Religion besteht in einer übergebenen Entstehungsgeschichte der Welt. Sie wird auch als Glauben bezeichnet, also als Theorie und gleichzeitig als Axiom.
Aus einer Theorie oder aus einem Axiom lassen sich keine Gesetze herleiten, da sie aufgrund ethischer Maßstäbe hergeleitet werden müssen, die in Unabhängigkeit von der Entstehung der Welt Gültigkeit hätten.
Leider gibt es den Versuch, mythologische Geschichten und insbesondere Religionen mit Gesetzen zu verunreinigen, um als korrupte Priesterkaste die gemeinsame Mythologie als menschlichen Schutzschild gegen Demokratisierungsversuche einzusetzen.
Ich hatte letztens (auf einem Scientology-Facebookpost!) eine Diskussion mit einer Religionsanhängerin, die dies offensiv und blatant gestanden hat.
Ich habe zuerst nicht darauf geachtet, ob ich aus ihrem Namen auf eine Religionszugehörigkeit schließen könnte, schließlich sind ja sowieso alle Menschen gleich und es gibt keine, in deren Präsenz man sich mit Argumenten zurückhalten muss.
Ich mahne auch, dass diese Person genug historisches Wissen haben könnte um beurteilen zu können, welche Schäden eine solch undifferenzierte Moraleinkoppelung bewirkt.
Urheberrechtliche Bedenken finden in dieser Wahrnehmung politischen Interesses keine Anwendung.