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MSI-Mainboard MS-5146

Das MSI-Mainboard MS-5146 ist gut für Erweiterungen gerüstet, welche standartmäßig nicht verwendet werden.
Es besitzt
  • 2 USB-Anschlüsse
  • einen IrDa-Anschluss (für Handy/Palm-Computer) für den ein IrDa-Modul notwendig ist

  • Eigenbau: 15,- DM +ca. 1 Stunde; Media-Markt ca. 100..150 DM)
  • PS/2-Anschluss für Maus für Slotblech (auch auf der Platine nachbestückbar, falls das das Gehäuse einen Ausschnitt hat)
  • bis zu 75 MHz Bustakt (damit ist ein K6-2/450 möglich, wenn das BIOS nicht einen Fehler in der Ermittelung der Taktfrequenz hätte)


  • Der Prozessor:

    in dem Mainboard läuft max. ein 450 MHz-Prozessor (max. Multiplikator: 6-fach;max. Bustakt: 75MHz).

    Vorraussetzungen (Hardware):

  • Spannungsversorgung:

  •  (+): Dual Voltage; min  2,4 Volt (es gibt einen K6/2-450 mit 2,4 Volt!; ein K6/2 läuft allerdings auch mit dieser Spannung ausserhalb der Spezifikation), ansonsten ist ein Widerstand einzulöten
  • Jumper für Multiplikator:

  •  (+): auf Pentium 133 eingestellt: 2-fach;
         Jumper für Bustakt auf 75 MHz!
     

    Vorraussetzungen (Software):

  • BIOS-Unterstützung:

  •  (-): Prozessor wird nicht korrekt erkannt (einige Sachen werden nicht initialisiert)
     (Dies kann aber durch setk6.exe von CT siehe www.heise.de; suchen nach Software korrigiert werden )
  • BIOS stüzt nicht ab:

  •  (-): BIOS stürtzt ab bei ermittlung der Prozessor-Frequenz :-(((
      hier muss ein BIOS-Update her!

    Probleme aus Hardware-Sicht: (fast) Keine!
    Probleme aus Software-Sicht: BIOS ; kein Update z. Zt. in Sicht; z. Zt. max. 333 Mhz kei einem K6-2/333 .. K6/2-550 möglich.


    Der USB-Anschluss

    Man braucht nur einen freien Slot im Gehäuse; nehme das Slotblech:
  • Pollin für 6,- DM :-)
  • Conrad für 12,95 DM :-)
  • Media-Markt ca. 26,- :-(

  • reingeschraubt,
    Kabel eingesteckt (2 Stecker; rot=VCC!) auf die Pfostenleiste auf dem Mainboard. (Belegung siehe JSF.PDF auf der MSI-Webseite.);
    im BIOS den USB-Controller aktivieren;
    den Treiber unter Win98/2000 oder Linux installieren :-)

    Probleme sollten dabei keine auftreten; es sei denn, man verdreht den Stecker vor dem Aufstecken!


    Der Irda-Anschluss

    Zwei Möglichkeiten:
  • IrDa-Adapter z.B. Media-Markt; mind. 109 DM (Stand Sept. 2000);bestehend aus Slotblech mit Mini-DIN-Buchse und IrDa-Sensor (Sensor im Gehäuse mit Kabel; sieht etwas aus wie eine Mini-Maus; Hersteller "Hama")
  • IrDa-Adapter Marke "Eigenbau" mittels Bauteile aus Elektronikhandel

  • Grunsätzlich gilt es, zu unterscheiden:  115kBit oder 4 MBit...
    115 kbit reichen für das meiste (vor allem zum ausprobieren) aus und ist billiger (Transceiver kostet das doppelte):
  • Kommunikation mit Handy - Nokia 6150:  115kBit
  • Kommunikation mit Palm - noch nicht ausprobiert...
    Eigenbau eines IrDa-Modules 115 kbit
  • Bauteile:

    für den Eigenbau braucht man :
  • IrDa-Sensor/Sender, z.B. TFDS 4500 von Telefunken, Conrad: ca.  11,- DM (dort gibts auch das Datenblatt -> Lob an Conrad)
  • Platine (Stück Lochrasterplatine tuts schon)
  • 2x  7 Ohm-Widerstände 0,125 W
  • 1x 47 Ohm-Widerstand 0,125 W
  • 1x 4,7 µF Tantalkondensator
  • 1x 0,1µF Keramikkondensator (am besten SMD-Bauteil, dann leicht am TFDS 4500 anzulöten)
  • evtl ein Jumper um die Reichweite einzutellen (guter Empfang oder grosse Reichweite)
  • Schaltplan:


    Dieses Modul ist dann natürlich auch an anderen Mainboards lauffähig,
    z.B: alle MSI-Mainboards; EPox; eben alle mit obigem Stecker.
     

    schwup - uuuund fertig :-)

    Ich habe das Modul auf einer Lochrasterplatine mittels WireWrap-Draht aufgebaut; Platz für Befestigungen übriggelassen.

    Der Transceiver-Baustein TFDS 4500 ist auf der Unterseite aufgelötet, da es ein SMD-Bauteil ist.
    Für C1 wurde ein SMD-Kondensator (von einem defekten Mainboard ;-) ) direkt an den TFDS-Baustein gelötet.
    Die restlichen Bauteile wurden auf der Oberfläche platziert. Für R1 hat ein alter Leistungswiderstand seinen Platz gefunden, es gehen auch 2x7 Ohm-1/8 Watt-Widerstände in Reihe.
    Zur Verbindung zum Mainboard wird ein 10-poliges Flachbandkabel mit 2 2x5poligen Pfostensteckern verwendet. Auf der Platine ist der Pfostenstecker mittels der Wanne codiert, auf dem Mainboard muß man korrekt einstecken. Bei Verpolung liegt GND auf Pin 2, somit erhält das Modul keine Betriebspannung!

    nicht zu vergessen sind die BIOS-Einstellungen, an welchen ich vermutlich noch drehen muss.
    im Punkt Integrated Preipherals:

  • UART 2 Mode : HPSIR oder ASKIR? -> habe erst mal HPSIR probiert.
  • Full/Half Duplex?     vermutlich half? habe Einstellung erst mal mit full probiert
  • TX,RX Active:         Dies steht im Datenblatt ( lo,hi oder hi,lo)

  • ... und der erste Erfolg






    to be contiued ;-)