Silberbuck
Von der Spitze des
Silberbucks eröffnet sich ein weiter Blick über das Dutzendteichgelände und
die Stadt Nürnberg bis hin zur Burg. Der höchste Punkt des Silberbucks liegt
mit 356 m NN 38 m über der Wasserfläche der Teiche.
Der angenehm begrünte Hügel
täuscht heute darüber hinweg, dass es sich beim Silberbuck tatsächlich um
eine Altdeponie handelt. Sie dürfte einer der größten Sonderdeponien Bayerns
ein. Bis vor 50 Jahren wurden neben relativ harmlosen Bauschutt auch
Klärschlamm, Haus- und Industriemüll abgelagert.
Die Deponie verfügt über
eine relativ
hohe Grundwasserdurchströmung, die für
eine beachtliche Auswaschung
sorgt. Das Grundwasser fließt von
Süden auf den Deponiekörper zu. Die unkritische und ungeordnete Deponierung
der Sonderabfälle führt zu einer hochaktiven „Reaktor-Deponie“, in der
eine Vielzahl chemischer Reaktionen zu einer immensen Mobilisation teils sehr
problematischer Schadstoffe führt (bisher wurden die Arsen, Schwefelwasserstoff
und halogenierte, aromatische Kohlenwasserstoffe untersucht). Es erscheint
ziemlich aussichtslos diesen mächtigen Deponiekörper auszukoffern und
sachgerecht zu entsorgen.