Neue Inseln und Uferpflanzen
Als deutlich sichtbares
Zeichen eines neuen Verständnisses des Gewässerunterhalts strecken zwei kleine
Inseln am Nordwest-Ufer des Dutzendteichs ihre flachen Rücken aus dem Wasser.
Damit versucht das Tiefbauamt der Stadt Nürnberg eine neue Form der
Ufersicherung: der
Holzverbau wird dort überflüssig. Es
entsteht ein abwechslungsreiches, strukturiertes Ufer. Nach anfänglicher Übernutzung
durch Kinder und Enten - so dass
sich keine Pflanzendecke ausbilden konnte – präsentieren sich die zwei
Inselchen als blütenreiche, interessante Bereicherungen des sonst sehr
technischen und etwas tristen Nordwest-Ufers.
Mensch und Tier freuen sich am renaturierten Ufer und den neu angelegten Inseln.
Auf dem Spazierweg entlang
des Ufers kann man die
wichtigsten Uferpflanzen mittelfränkischer Stillgewässer entdecken:
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Scharfkantige Seggen mit
dreikantigen Stielen und unscheinbaren ährenartigen Blütenständen
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Ebenso unauffällige Binsen,
jedoch mitrunden Stielen
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Üppige Blütenpflanzen wie die
gelbe Sumpfschwertlilie, den weißen Wolfstrapp und den auffällig rot blühenden
Blutweiderich
Auch ein Neophyt wuchert am
Dutzendteich-Ufer: Der Japanische Knöterich kann über zwei Meter lange Stangen
bilden. Durch seine Wurzelvermehrung breitet er sich sehr rasch in der Fläche
aus. Deshalb muss diese Pflanze auch am Dutzendteich sehr kritisch beobachtet
werden, denn schnell ist die schützenswerte und seltene natürliche
Feuchtvegetation überwuchert.