Piper Cub

Piper Cub


 
  Spannweite   120 cm
  Flächeninhalt   23 qdm
  Länge   80 cm
  Gewicht   540 g
  Flächenbelastung   24 g / qdm
  Antrieb   Speed 280 mit Getriebe 5:1 (Simprop)
  Prop   APC Prop 10 x 7
  Akku   7 x Sanyo 1000AA (Hölleinlibelle)
  Fernsteuerung   Alles was schwer ist: Alter Multiplexempfänger, Kontronik Easy 300 Regler ...
 


Die Cub ist nach einem Plan von Neil Gillies aus Selitron, dem Depronverwandten aus dem OBI gebaut.
Den Plan gibt es hier als
DWG-File oder als PDF 1 und PDF 2. Schlagt mich aber nicht, wenn das PDF aus Eurem Drucker nicht ganz masstabsgerecht rauskommt. Bei mir hat es funktioniert...

  Plan   Parts 



Rumpf


Rumpf

Der Rumpf ist nach Plan gebaut, nur im hinteren Bereich habe ich 7 mm Selitron genommen, weil ich kein dünneres mehr hatte.
Im Frontbereich habe ich später nach dem ersten Crash noch eine zusätzliche horzontale Platte unter dem Motor eingebaut.
Alles ist mit dem Styroporsekundenkleber von Jamara geklebt, aber vorher die Oberfläche immer anschleifen, dann hält es...
In die Balsaaufnahmen werden die Kernlöcher für M5 gebohrt, mit Sekundenkleber gehärtet und dann die Gewinde für die Tragflächenbefestigungsschrauben geschnitten.
Der Motorspant besteht aus Balsasperrholz, um den Motor einschrauben zu können.
Ich habe bei der Flugerprobung den Anstellwinkel um 1 Grad auf 8 Grad zurückgenommen, den Schwerpunkt beibehalten. Das lässt sich durch schnitzen an der Tragflächenauflage aber ambulant bei der Flugerprobung erledigen.
Die gebogenen Teile habe ich auf eine Blechdose, 10 cm Durchmesser gewickelt und komplett mit Kreppband (wichtig, denn das Material bläht sich unter Wärmeeinwirkung auf) überklebt. Dann geht es für 1 min in den Backofen (Gas Stufe 4, müsste 220 Grad sein). Rausholen, abkühlen lassen und das Selitron sieht aus, als ob es nie eine andere Form gehabt hätte.


Leitwerk


Leitwerk

Das Seitenruder ist als Pendelleitwerk ausgelegt. Ein 3 mm Kohlestab läuft in einem Aluröhrchen, das Sperrholzruderhorn ist mit Epoxy aufgeklebt und unten ist das Ganze mit einer Scheibe und einem Stück Schlauch gesichert.
Die beiden Höhenruderflossen sind ebenfalls mit einem Kohlestab verbunden, an dem das Ruderhorn befestigt ist.
Die Schaniere bestehen aus Klebeband.


Tragfläche


Im Flug

Die Tragfläche wird über eine Kante in Profilform gezogen, wobei man auf die "Faserrichtung" des Materials achten sollte. Auf die Unterseite wird ein Kiefernholm aufgeklebt.
Ich musste noch etwas anstückeln, weil die Platte zu kurz war.
Alle Verklebungen sind hier hier durchsichtigen Klebeband gemacht.
Abweichend vom Plan habe ich die Streben durch einen Bindfaden ersetzt, der unter dem Rumpf entlang läuft und an zwei Drahtösen, die an den Kiefernholmen befestigt sind, die Biegekräfte aufnimmt.
Die Befestigungsschrauben bekommen noch eine ABS-Unterlage, um die Kräfte etwas abzuleiten.


Rohbau

Fahrwerk


Start

Das Fahrwerk ist aus 2,5 mm Draht gebogen, die Räder aus Styrodur geschnitten und Bowdenzugaussenrohr als Achslagerung eingeklebt.


Fliegen


Morgens

Das Modell ist jetzt doppelt so schwer, wie vorgesehen und damit zum Parkflieger mutiert.
Die ersten Flugversuche endeten mit verbeulter Schnauze, da der Einstellwinkel durch irgendeinen Baufehler viel zu gross war.
Nach der Korrektur fliegt das Modell jetzt äusserst gutmütig und vorbildgetreu.
Die Steigleistung ist natürlich nicht berauschend, aber eben originalgetreu und trotzdem immer genug Power, wenn es mal eng wird.
Die Flugdauer beträgt ungefähr 20 min mit einer Akkuladung.
Bis Windstärke 3 geht es ganz ordentlich, am schönsten ist es jedoch morgens bei Windstille...
Fazit:
Empfehlenswert für gemütliche Menschen, die sich einen Hunderter sparen wollen und ein vorbildgetreues Modell wünschen. Durch Selitron und Sekundenkleber ist man auch in zwei Abenden RF und hat beim Radiohören noch was über die Welt gelernt...


Im Flug

Im Flug

Im Flug

Im Flug

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