Das Modell soll in Holz / Styroporbauweise erstellt werden. Alle Kräfte
sollen von einem zentralen 8 mm Sperrholzträger aufgenommen werden.
Dieser wird natürlich fleissig ausgespart und soll die schweren Teile,
wie die beiden Motoren und den Akku zuverlässig verbinden.
Aufgesetzte Styroporteile geben den Modell seine äussere Form
und werden mit Papier bespannt.
Ein Fahrwerk ist beim Prototyp nicht vorgesehen, daher ist die untere
Leitwerksflosse Teil des Sperrholzträgers. Um den vorderen Propeller
zu schützen, ist ein Landebügel aus Stahldraht vorgesehen, der
im Flug kaum auffallen dürfte. Bei der späteren Version ist dann
ein Einziehfahrwerk vorgesehen.
Fläche
Die Tragfläche wird aus Styrodur geschnitten, mit Holmen verstärkt
und ebenfalls mit Papier bespannt, was bei der geringen Flächentiefe
bessere Abreisseigenschaften bewirkt. Gegenüber dem Original ist sie
etwas vergrössert
Antrieb
Zwei Speed 400 mit Güntherpropellern sollen den Prototyp antreiben.
Später sind Getriebemotoren und Dreiblattschrauben geplant.
Gewicht
Akku 7 / 1800
400 g
2 x Speed 400
160 g
Empfänger
44 g
Servos
150 g
Kabel etc.
100 g
Rumpf
350 g
Fläche
150 g
Gesamtgewicht
1200 g
Bei den Fernsteuerkomponenten könnte man natürlich noch viel
Gewicht sparen, aber im Moment muss herhalten, was da ist.
Bau
18.2.2000
Ein Plan der Seiten- und Draufsicht und der Spanten existiert. Die
Styroporschneideschablonen sind fertig und warten auf ihren Einsatz. Sobald
ich Bilder habe, werden sie hier veröffentlicht
8.3.2000
Der Rumpf nimmt langsam Form an. Die Motoren und der Akku sind an ihrem
Platz, der ziemlich knapp ist. Zusammen mit den Servos wiegt das ganze
ca. 900 g und der Schwerpunkt stimmt ganz gut. Mit Bespannung und Flächen
wäre das Gewicht noch zu schaffen.
Sollte man die Fläche doch in Rippenbauweise bauen? Man wird sehen.
Ein Plan ist in Arbeit, den gibt es demnächst als gif, später
vielleicht mal als CAD-Plan, aber dann muss das erstmal fliegen.
14.4.2000
Viel ist mittlerweile nicht passiert: Umzug und neue Arbeit nehmen alle
Zeit in Anspruch. Die Bilder sind irgendwo untergetaucht, bevor ich sie
scannen konnte... Langsam denke ich über einen GFK Rumpf und Antrieb
des Heckrotors über Fernwelle nach. Ich wollte es doch einfach halten.
Sobald ich Zeit habe, zeichne ich einen Plan, der sich am Dogfightmaßstab
1:12 orientiert. Hätte dann eine Spannweite von 1,3 m. Ich bleibe
dran. Da sich tatsächlich ab und zu jemand auf diese Seiten verirrt,
bitte ich um eine Mail, wenn jemand Downloadpläne im Netz findet,
Fehler entdeckt oder Links nicht mehr funktionieren sollten. Vielen Dank!
28.4.2000
Arbeit, Arbeit, Arbeit: Hier die Abmessungen, damit die Do als Dogfighter durchgeht:
Dornier DO 335 A-0 Spannweite 115,00 cm
Länge 115,42 cm
Flügelfläche 26,74 dm2
Leergewicht der Zelle 873 g Höchstgeschwingigkeit Scale 65 km/h
Aber um auf der sicheren Seite zu sein, gibt es die Version B, die als zweisitziger Trainer oder Nachtjäger gebaut wurde. Allerdings in der geplanten einsitzigen Höhenaufklärerversion Do 335 B-4 mit Originalspannweite von 18,40 m. Daraus ergibt sich eine Modellspannweite von 153,33 cm, so dass die Flächenbelastung mässig bleibt. Mal sehen, ob ich übers Wochenende einen Plan fertigbekomme.
18.5.2000
Schablonen für die Styrodurteile und eine Seitenansicht im Maßstab 1:12 liegen im Downloadbereich. Sie sind nach der Originalwerkszeichnung angelegt und müssten von den Abmessungen Scale seinen.
24.5.2000
Die Rumpfteile habe ich am Wochenende aus Styrodur geschnitten. Der hintere Motor Speed 400 mit FG 1:2,33 treibt über ein Aluverbindungsstück eine 5 mm Kohlefaserwelle an, die am Rumpfende in einem Kugellager gelagert ist. Wiegt nicht viel und treibt den Schwerpunkt nach vorne... Bilder gibt`s demnächst (Dias, Film voll, entwickeln, scannen, fertig - habe leider keine Digitalkamera...)
22.6.2000
Das Hoch Axel verhinderte jede Baumaßnahme. Hier werden bloß Akkus geladen, dann geht`s wieder raus und fliegen. Hier der erste Versuch mit einer Webcam:
9.7.2000
Zurück zu Balsa. Reumütig bin ich zu den traditionellen Baustoff zurückgekehrt und habe in einer Stunde einen einfachen Kastenrunpf gezeichnet und gebaut, der dann mit Styroformteilen beplankt werden soll. Heckmotor rein, Lager montiert, Fernwelle läuft durch das Seitenruder, alles prima. Jetzt stellt sich die Frage, ob ich eine Styro oder Balsafläche baue. Alles ist in Handskizzen festgehalten und wird dann in einen Plan umgesetzt.
11.3.2006
OK - ich lebe noch und die Do 335 fliegt immer noch nicht...
Ich bin aber nach wie vor von dem Flugzeug fasziniert und gebe nicht auf. Modellbau wird im Alter ja immer spannender. Auf dem Bild sieht man die drei Rümpfe, die im Moment in meiner neuen Werkstatt warten.