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Welpen und Welpenaufzucht
Die wichtigste Phase in einem Hundeleben sind die ersten Lebenswochen, die der Welpe beim Züchter aufwächst. Entscheidend ist die Prägungsphase ab der 3. Lebenswoche, mit einem Höhepunkt um die 5/6 Lebenswoche. In dieser Zeit werden die wichtigsten Grundlagen für das spätere unkomplizierte Zusammenleben im gemischten Mensch-Hund Rudel geschaffen.
Unsere Welpen werden in der Wurfkiste im Haus geboren und wachsen in der Familie auf. Sie lernen somit die alltäglichen Geräusche eines Haushalts wie z.B. Staubsauger, Fernseher, Telefon, Türklingel ect kennen, und werden von der ganzen Familie umsorgt und geschmust. Durch Kontakt mit vielen verschiedenen Menschen vor allem Kinder aller Altersstufen werden sie optimal auf den Menschen als Sozialpartner geprägt. Sie lernen auch andere Tiere wie Katzen und Pferde kennen. Bei schönem Wetter kommen sie nach draußen in den Garten, wo sie auf dem für sie errichteten Abenteuerspielplatz ihre Umwelt erkunden können und sich so richtig austoben können. Sind sie dann etwas größer unternehmen wir kleine Spaziergänge in die Umgebung, und üben mit ihnen Autofahren, so werden sie schon früh mit möglichst vielen verschiedenen Umweltreizen konfrontiert und aufs Leben bei ihren neuen Besitzern vorbereitet.
Im Alter von 8 Wochen nach erfolgter Impfung und Augenuntersuchung werden sie dann ihren neuen Besitzern übergeben, die dann viel Freude an ihrem neuen Familienmitglied haben werden und hoffentlich mit der Prägung da weitermachen wo wir als Züchter aufgehört haben.
Der Besuch einer Welpenspielstunde gehört genauso dazu wie ein vielfältiges Programm zur Konfrontation mit möglichst vielen verschiedenen Umweltreizen.
Man sollte auch in diesem Alter schon mit ersten Erziehungsmaßnahmen beginnen und dem Welpen klare Regeln aufzeigen, alles was der Welpe als erwachsener Hund nicht tun soll, darf er auch als Welpe nicht.
Man sollte sich merken :
Der Welpe lernt vom ersten Tag an bei seinen neuen Besitzern. Es gibt kein Nicht-Lernen.. Lernen findet immer statt, in jedem Augenblick während des ganzen Lebens.
Also steuern sie was der Hund lernt und was nicht.
Der Hund kennt keine menschlichen Moralvorstellungen von Gut und Böse und Richtig und Falsch und er versteht auch unsere Sprache nicht.
Also machen sie ihm klar was er tun soll und was nicht.
Lernen in der Jugend ist wie meiseln in Stein, Lernen im Alter ist wie Schreiben im Sand sagt ein altes arabisches Sprichwort..
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