Von der
Pegnitz bis zur Klosterruine Gnadenberg
Die Tour ins Labertal zweigt in Henfenfeld
vom Fünf-Flüsse-Radweg ab. Die Strecke ist mit rechteckigen Tafeln mit
Radlersymbol und dem Schriftzug "Pegnitz-Laber-Radweg" ausgeschildert.
der Radweg schließt bei Oberölsbach wieder am Fünf-Flüsse-Radweg am
Kanal an. Er führt aber auch über das Labertal in Richtung Donau. Seit
2005 ist er im Bayernetz für Radler aufgenommen.
In
Henfenfeld durchqueren den Ort nicht in Ost-West-Richtung
(Fünf-Flüsse-Radweg), sondern folgen der Hauptstraße bergauf in
Richtung Kirche. Erst am Ortsende beginnt wieder ein asphaltierter
Radweg auf der linken Seite. Er begleitet die Staatsstraße noch ein
kleines Stück und schwenkt dann nach links ab. Dort verläuft er dann
neben der Kreisstraße nach Engelthal. In Engelthal in Höhe des
Gasthofes "Grüner Baum" müssen wir den Radweg verlassen und weiter auf
der Durchgangsstraße. Bergaufwärts fahren wir durch den Ort. Wir sehen
links in einer Seitentraße das Mühltor und geradeaus das Kruppacher
Tor. Beide sind Überreste des einstigen Klosters Engelthal. Heute ist
Engelthal eher bekannt als der Sitz des Bezirksklinikums. Wir sehen es
von der Hauptstraße aus oben im bewaldeten Reschenberg liegen.
Wir verlassen Engelthal in Richtung Offenhausen und finden am Ortsende
wieder einen Radweg vor. Vor uns sehen wir bereits Offenhausen.
Zunächst aber queren wir die Zufahrt zum Weiler Hallershof.
Schrotsdorf, das wir kurze Zeit später rechts erblicken, läd mit einem
gemütlichen Rastplatz zu einer Pause ein. Der Brunnen führt
Trinkwasser, man kann seine Wasserflaschen hier auffüllen.
Frisch
gestärkt passieren wir den Weiler Aichamühle und queren die
Verbindungsstraße nach Egensbach. Am Ortseingang müssen wir den Radweg
wieder verlassen und wir setzen unsere Fahrt auf der Straße fort. Die
Ortsdurchfahrt wurde vor einigen Jahren saniert, dem Ort ist dadurch
eine optische Aufwertung gelungen.
Am
Ortsende folgenden wir den Wegweisern bergauf nach rechts in Richtung
Friedhof. Oben angekommen zweigt kurz vor dem Parkplatz des Friedhofes
ein asphaltierter Feldweg ab. Bergabwärts fahren wir auf Kucha zu. Der
Ort Kucha ist wegen seiner Gasthöfe durchaus einen Abstecher und eine
Brotzeit wert. Von unserem Radweg zweigt ein Weg nach links über den
Bach ab. Die eigentliche Tour geht aber an Kucha vorbei und führt
geradeaus. Erst am Ortsende Kucha treffen wir auf die Kreisstraße. Wir
folgen ihr in Richtung Püscheldorf. Das Verkehrsaufkommen ist hier eher
unbedeutend. Allerdings werden wir nach Püscheldorf durch eine lange
Steigung gefordert. Der Aufstieg auf das Juraplateau lässt sich nicht
vermeiden. Es mag trösten, dass dies einzige ernst zu nehmende
Bergfahrt an diesen Tag bleiben wird.
Oben
angekommen können wir nach links auf das mittelalterliche Städtchen
Altdorf hinunterblicken. Wir fahren die Kreisstraße abwärts. Links
liegt der Sonnenhof. In seiner Zufahrt können wir einen sogenannten
Fraischstein, ein Grenzstein, der den einstigen Beginn des Nürnberger
Terretoriums anzeigt, bewundern.

Unter
der Autobahn hindurch erreichen wir Oberrieden. Es geht hier nach
rechts in Richtung Unterrieden. Abwärts führt die Straße durch den Ort.
Ein kleines idyllisches Waldstück mit einer inzwischen fast zum
Industriedenkmal verrotteten Abfüllanlage eines einstigen Steinbruches
wird durchquert. Vor uns sehen wir schon Unterrieden. Im Ort bleiben
wir auf der Straße. Das kurze Radweg stück am Ortsende lohnt die Mühe
der Querung nicht. Wir biegen in die Straße nach Hagenhausen ein.
Ein
sehr beschauliches Sträßchen führt uns in den Ort hinein. Im Ort beim
Gasthof "Zur Linde" biegen wir links ab. Jetzt aufpassen, es geht schon
nach kurzer Fahrt wieder nach links in die Klosterbergstraße. Mit
dieser Straße verlassen wir den Ort und fahren an Pferdekoppeln vobei
in ein Waldstück. Unvermittelt taucht vor uns Gnadenberg mit der
berühmten Klosterruine auf. Eine Sehenswürdigkeit, die in jedem Fall
einen Besichtigungsstopp fordert.
Am
Ortsende Gnadenberg zweigt nach rechts ein steil abwärts führender
asphalierter Feldweg ab. Er bringt uns schnell nach Unterölsbach. Im
Ort angekommen geht es wieder geradeaus hinauf zum Kanal. Hier finden
wir die Wegweisung des Fünf-Flüsse-Radweges
wieder. Nach rechts führt
der Weg in Richtung Nürnberg, nach links in Richtung Neumarkt. Er folgt
den alten Treidelweg entlang der Trasse des Ludwigkanales.
Fortsetzung des Weges bis zum Ort Laaber
(Laberquelle)