Schüsselstein und Birkensee
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Radwandern im Lorenzer Reichwald



Ein Klassiker unter den Rundwanderrouten für Radwanderer ist die Reichwaldtour. Über weite Strecken führt sie abseits von Straßen und Siedlungen durch den Lorenzer Reichswald. Abgesehen von einer etwas längeren Steigung am Brunner Berg, stellt die Strecke keine großen Anforderungen. Ausreichend Getränke, eine Brotzeit und ein gut sortiertes Flickzeug sollten aber im Gepäck nicht fehlen. Die Gesamtstrecke beträgt etwa 26 Kilometer, je nach Kondition sollte man dafür 1 ½  bis 2 Stunden reine Fahrtzeit veranschlagen. Einkehrmöglichkeiten gibt es in den Orten Brunn und Schwaig. Rastmöglichkeiten finden sich verteilt entlang der Strecke. Wer will, kann am Birkensee einen Badestopp einlegen.

Die Tour ist mit orangegelben Aufklebern mit dem Logo der Frankenalb und der Nummer 18 markiert. Die Markierung ist lückenlos angebracht. An einigen Kreuzungen muss heißt es aber aufpassen: Die Wegweiser werden an einigen Stellen leicht übersehen.

Karte01

Einen guten Einstieg für die Rundwanderung finden Radler aus Nürnberg direkt vor dem Eingang des Nürnberger Tiergartens. Wir fahren dort zunächst mit der Straße „Am Tiergarten“ nach rechts. Bei der Einmündung „Bingstraße“ geht es geradeaus an der Akademie der bildenden Künste vorbei in einen Rad- und Fussweg (Radfahrer links, Fussgänger rechts). Wir folgen diesen und gelangen zu den Valznerweihern.

Vor den Weihern biegen wir nach links ab und folgen dem Ufer ein Stück bis zu einer Holzbrücke dort geht es links. Jetzt mehr odre weniger geradeaus durch einen Erlenbruch entlang des Bachlaufes des Fischbaches. An einem breiten geschotterten Waldweg werden wir nach links geschickt.

Wir folgen dem Weg über mehrere Kreuzungen und halten uns dabei im wesentlichen immer geradeaus.Wenig später fahren wir am Holzweiher vorbei.

Nach einem längerem geraden Stück mit kleiner Steigung mündet unser Weg in eine anderes Forststräßchen ein. Wir biegen nach rechts ab. Etwa 200 Meter später erspähen wir links von uns durch den lichten Kiefernwald den Schüsselstein. Der mächtige Sandsteinkoloss hat seinen Namen von schüsselförmigen Auswaschungen.

SchüsselsteinAuch nach dem Schüsselstein bleiben wir auf dem Hauptweg. Kurz vor der Autobahnbrücke steigt der Weg an und wird über ein längeres Stück schweißtreibend. Schieben ist hier keine Schande. Der Brunner Berg bleibt jedoch die einzige größere Steigung.

Oben angekommen, treffen wir auf die Straße von Fischbach nach Brunn. Ein kurzes Stück Straße bleibt uns nicht erspart. Wir queren und fahren mit der Straße nach links weiter bergauf, gleich nach der Schutzplanke geht es rechts in einen  steil abwärts führenden Forstweg. Er trifft unten auf eine Kreuzung, an der wir von einem Wegweiser nach links geschickt werden.

Am südlichen Rand von Brunn verlassen wir den Wald und folgen der „Gänseriedstraße“. Ein schöner Hutanger mit einem Spielplatz und Brotzeittischen läd zum Rasten ein.  Im Ort Brunn (Hauptstraße ortseinwärts folgen) gibt es außerdem ausreichend Einkehrmöglichkeiten für Hungrige und Durstige.

Nach der wohlverdienten Pause verlassen wir Brunn über die Heiligenmühlstraße. Am Ortsende geht es nach links (Richtung Tennisplatz). Der Wegweiser führt uns wieder in den Reichswald. Über den Wegverlauf gibt es kaum Zweifel, wir bleiben immer auf dem Hauptweg. An einer Einmündung werden wir nach rechts geschickt und fahren geradeaus mit einem Tunnel unter der Autobahn hindurch. Nach der Autobahn aufpassen, hier geht es an der nächsten Kreuzung links, und später noch einmal links. Der Weg schlängelt sich mehr oder weniger in gerader Richtung und trifft schließlich auf den großen Birkensee. Wer möchte, hat die Möglichkeit sich hier abzukühlen. An  schönen Wochenenden herrscht auch jetzt noch ein starker Andrang Erholungssuchender, im Vergleich zu früheren Jahren ist es aber ruhiger um den See geworden.Holzweiher

Karte02Ein wenig später passiert unsere Tour den kleinen Birkensee. Anders als bei seinen großer Bruder ist hier Badebetrieb nicht gestattet. Einige Informationstafeln über das Naturschutzgebiet erläutern seine Bedeutung als Rückzugfläche für aussterbende Tier- und Pflanzenarten.

Mit dem Röthenbach unterqueren wir die Autobahn und erreichen nach einem kurzen Anstieg die Straße von Schwaig nach Diepersdorf. Auf der anderen Seite geht der Radweg weiter. Wir folgen ihn bergauf nach links. Hier finden wir den Fürerstein. Er erinnert an ein grausames und ungesühntes Verbrechen im Jahre 1567. Carl Fürer von Haimendorf und ein berittener Knecht wurden auf dem Weg nach Haimendorf hier in der Nähe ermordet. Das blutverschierte Pferd kam damals allein nach Hause. Das Geld, auf das es die Räuber wahrscheinlich abgesehen hatten, befand sich noch in den Satteltaschen.

Immer geradeaus mit leichtem Gefälle erreichen wir den Ortsrand von Schwaig. Wir queren die Straße nach Diepersdorf und fahren gegenüber in die Altdorfer Straße, links von uns liegt der Waldfriedhof. Über einen kleinen Kreisverkehr gelangen wir mit der Rainstraße zum Rathausplatz von Schwaig. Schwaig ist aus einem Zeidlergut hervorgegangen. Es gibt ein kleines Schloß und Reste des Herrensitzes Malmsbach anzuschauen. Wer einen Blick darauf werfen möchte, muss unter der S-Bahn hindurch und über die Kreuzung hinweg abwärts fahren. In dieser Richtung finden sich auch die meisten Einkehrmöglichkeiten. Nach Malmsbach führt der Weg ab dem Schwaiger Schloß über die Parkstraße und die Mustleitenstraße.

Die Reichwaldtour verläßt Schwaig am Rathaus vorbei über den Oberen Röthelweg. In dessen Verlängerung führt uns eine Forststraße über die Autobahn. An der zweiten Kreuzung nach der Brücke weist unser Wegweiser nach rechts. An den folgenden Kreuzungen müssen wir auf die Wegweiser achten. Es geht erst nach links. Später wieder erst links und dann nach wenigen Metern rechts. Ab hier immer auf den Hauptweg bleiben. er führt uns direkt zum Eingang des Nürnberger Tiergartens.


Vormerkungen für Korrekturen

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